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CLAUS AUSTER STEHT AUF

LIEBLINGSFOTOS
THIS ISN’T HAPPINESS
STEPHEN SHORE
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JÖRG SCHMIEDEKIND
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„Kaum ist uns eine kommende Stunde zur Gegenwart geworden, als sie sich ihrer Reize entledigt, um sie wiederzufinden (…) auf den Wegen der Erinnerung (…). So verströmt das poetische Dorf, zu dem wir den Trab unserer ungeduldigen Hoffnungen und unseren müden Stuten lenkten, wenn man den Hügel überschritten hat, von neuem seine verschleierten Harmonien, deren vage Versprechen seine vulgären Straßen, seine am Horizont so verbundenen und verschmolzenen, dann aber so disparaten Häuser und der zuerst es verhüllende, dann aber aufgelöste blaue Dunst so schlecht gehalten haben. Aber wie der Alchimist jeden seiner Mißerfolge einer zufälligen und jedesmal verschiedenen Ursache zuschreibt, beschuldigen wir, ohne auch nur von fern im eigentlichen Wesen der Gegenwart eine unheilbare Unvollkommenheit zu vermuten, die Tücke der besonderen Umstände, die Bürden irgendeiner beneideten Stellung, den schlechten Charakter irgendeiner begehrten Geliebten, die schlechte Verfassung unserer Gesundheit an einem Tag, der ein Freudentag hätte sein sollen, das schlechte Wetter oder die schlechten Gasthäuser, während einer Reise unser Glück vergiftet zu haben. In der Gewißheit, die Ursachen, die uns jeden Genuß zerströren, ausschalten zu können, appellieren wir deshalb unaufhörlich mit einem manchmal schmollenden, aber nie durch einen verwirklichten, das heißt verwirkten Traum enttäuschten Vertrauen an eine geträumte Zukunft.“ M. Proust, Die Klagen – Träumereien in zeitfarbener Tönung